Stellen dir eine Welt vor, in der zumindest ein Teil deines Design-Einkommens passiv, zuverlässig und vorhersehbar ist. Passives Einkommen kann für Designer jeden Monat eine nette Ergänzung zu laufenden Kundeneinnahmen sein. Einige Designer haben die Kunst des passiven Einkommens sogar so gut gemeistert, dass ihr gesamtes Geschäft darauf aufgebaut ist. Die Idee eines rein passiven Einkommens als Designer scheint traumhaft, oder? Einfach zurücklehnen und jeden Monat einen Gehaltsscheck kassieren, ohne echte Arbeit. Typischerweise ist der Aufbau passiven Einkommens als Grafikdesigner jedoch zeitintensiv und bedeuted mehr Arbeit sein, als vielleicht erwartet. Die Arbeit können wir dir leider nicht abnehmen, allerdings haben wir ein paar erprobte Ideen für dich zusammengetragen mit welchen sich bereits viele Designer passives Einkommen generieren konnten:

1. Upcycling von ungenutzten Designelementen 

Wenn du als Designer jede Woche Kunden betreust, hast du zweifellos immer wieder ungenutzte Designelemente übrig, die letztendlich nicht benutzt werden. Du kannst diese ungenutzte Arbeiten zum Beispiel als Stock Art verkaufen, oder sie in Drucke verwandeln.

2. Entwickle eigene Designprodukte für Online Marktplätze

Eine der häufigsten Möglichkeiten, passives Einkommen als Designer zu generieren, ist der Verkauf von Designelementen oder Ressourcen auf Marktplätzen wie Creative Market. Aber bevor du jetzt beginnst draufloszulegen, schaue dir genau an was auf Design-Marktplätzen bereits gut funktioniert.
Es mach Sinn beliebte Artikel zu verbessern oder anders zu gestalten, als etwas ganz Neues zu erfinden, von dem es kein Proof of Concept gibt. Mit anderen Worten: Wenn du die Zeit und den Aufwand investierst, um etwas von Grund auf neu zu entwerfen, in der Hoffnung, dass es irgendwann passives Einkommen bringt, solltest du vorher deine Recherchen machen und sicherstellen, dass es etwas ist, das sich tatsächlich gut verkaufen lässt. Wenn du eher technische Skills hast, kannst du auch WordPress o. ä. Templates erstellen und auf Portalen wie Themeforest anbieten oder Vorlagen für Elementor einreichen.

3. Verkaufe dein Wissen

Vielleicht ist es dir nicht bewusst, aber als Designer hast du ein riesiges Arsenal an speziellen Fähigkeiten und Talenten, die nicht viele Leute haben – aber einige wollen. Wenn Sie du dich viel Zeit auf Grafikdesign-Blogs oder in Design-Communities herumtreibst, kann es leicht passieren zu vergessen, dass die meisten Menschen keine Designer sind. Diese Wissenslücke bietet dir eine hervorragende Möglichkeit, deine Kentnisse über Online-Kurse, eBooks oder Lernplattformen zu vermitteln. Einmal erstellt, verkaufen sich diese digitalen Produkte dauerhaft ohne deinen ständigen Input und Kosten.

4. Lass dir deine Empfehlungen entlohnen

Eine weitere, weniger verbreitete, aber brillante Quelle für passives Einkommen für Designer ist die Empfehlung von Dienstleistungen, die dann eine Affiliate-Auszahlung für dich generieren. Wenn du etwa als Webdesigner auf der Suche nach einer passiven Einkommensquelle bist, kannst du zum Beispiel deine Expertise über Webhosting nutzen und deinen Kunden einen Hoster empfehlen, der nicht nur einen hochwertigen Service bietet, sondern auch ein gutes Partnerprogramm hat. Wir empfehlen für den Schweizer Markt Hostpoint.
Wenn du ein WordPress-Designer bist, lohnt es sich Premium Plugins zu empfehlen zu nutzen, welche dich für die Vermittlung beteiligen. Da du deinen Kunden wahrscheinlich ohnehin regelmässig Hosting-, Wartungs- oder Marketing-Tools empfiehlst, macht es Sinn dafür passives Einkommen zu generieren, wenn du schon dabei bist. Wichtig ist aber, dass du hier ehrlich zu dir selbst und deinen Kunden bist und nur das empfiehlst, hinter dem du auch zu 100% stehst.

5. Ein Publikum aufbauen

Wenn dir die Möglichkeit des Empfehlungs-/Affiliate-Modells für passives Einkommen als Designer gefällt, kannst du es natürlich auf die nächste Stufe bringen, indem du ein grösseres Publikum aufbaust. Der Aufbau eines Publikums ist definitiv nicht der schnellste Weg, kann aber langfristig Vorteile bringen, wenn du bereit bist, geduldig an einem Blog, Youtube oder Social Media Kanal im Bereich Design, Tools und Tutorials zu arbeiten.

6. Passive Up-Sells zu deinem aktuellen Design-Workflow 

Eine schnelle Möglichkeit, passives Einkommen für bereits etablierte Designer zu generieren, besteht darin, deinen aktuellen Arbeitsablauf daraufhin zu überprüfen, ob du bei Projekten Zusatzeinkommen generieren kannst.
So könntest du ohne zusätzlichen Aufwand oder Kosten über die Dauer der Kundenbeziehung zusätzliche Rechte, Freigaben oder Nutzungserlaubnisse rund um deine bereits gemachte Arbeit verkaufen ( z. B. Nutzungsrechte je nach Medium). Weiterhin kannst du Retainer-Services nach Abschluss von Projekten wie Wartungsverträge (nicht ganz passiv) oder zusätzliche Schulungs- oder Tutorialdokumente anbieten.

Wir hoffen, wir konnten dir aufzeigen, dass es durchaus möglich ist, ein gewisses passives Einkommen zu generieren, egal ob du erst seit kurzem als freiberuflicher Grafikdesigner arbeitest oder schon seit Jahren in der Branche tätig bist.

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